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Österreich und seine Weihnachtsbräuche, christlich und heidnisch zugleich!

Rauhnachtsbräuche in Österreich:

Der Krampus, auch Kramperl oder Bartl, ist im Adventsbrauchtum eine Schreckgestalt in Begleitung des heiligen Nikolaus. Der Krampus ist in seiner Funktion dem „Knecht Rupprecht“ ähnlich. Zwischen den beiden Figuren gibt es einige Unterschiede, beispielsweise treten Krampusse meistens in größeren Gruppen auf. Heute gibt es in vielen Dörfern und Städten Krampus-Prozessionen. Zu lautem Lärm ziehen sie Gruppenweise (Vereine) durch die Straßen und erschrecken die Passanten. Verkleidet mit kunstvoll geschnitzte Masken aus Zirbenholz und Hörnern und Fellen von Ziegenböcken und Widdern halten sie diese Tradition lebendig. Der Krampus verkörpert z.B. im Gasteinertal nicht das Böse, sondern vertreibt es. Beim sogenannten „Rempeln“ versuchen die rauen Gesellen, einander ausschließlich mit dem Einsatz der Schulter niederzuringen, was den Triumph über das Böse symbolisieren soll.
Der Krampustag ist am 5. Dezember.

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#1 Das Brauchtum der Rauhnächte, unheimlicher Jahreswechsel

Mystisch sind auch die Bräuche rund um die Rauhnächte. Das sind jene Nächte zwischen Weihnachten und dem 6. Jänner wo man mit dem „Losen“ beginnt. Losen = Hören. Bei diesem Brauch möchte man durch genaues Hinhören etwas über die Zukunft erfahren. Manche Menschen treffen sich z.B. an einsamen Wegkreuzungen und horchen. Die Geräusche zu interpretieren, ist nicht einfach, aber: Hört man beispielsweise zufällig fröhliches Singen, steht eine Hochzeit ins Haus. Das Geräusch einer Säge kündigt hingegen einen bevorstehenden Todesfall an.

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#2Das Räuchern gegen die „Wilde Jagd“

Ihren etymologischen Ursprung dürften die Rauhnächte vom Rauch haben. Das Räuchern – vor allem im ländlichen Raum – ist auch heute noch der am weitesten verbreitete heidnische Brauch im Winter. Zumindest in einer Nacht zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag im Jänner wird im Haus und in den Stallungen geräuchert, bevorzugt mit Weihrauch, um die Tiere vor dem schlechten Einfluss der Rauhnächte zu schützen. Denn um Mitternacht sollen Tiere hier die menschliche Sprache sprechen können und über die Zukunft erzählen. Klingt verlockend, dennoch solle man den Tieren nicht zuhören, ansonsten sei man dem Tod geweiht – so der volkstümliche Glaube. Um das Schlimmste abzuwehren, wird nicht nur geräuchert, sondern es werden auch „Schluckbildchen“ geschluckt, kleine Zettelchen, meist mit Marienbildnissen.

#3Zweige bringen Glück.

Die Zeit um Weihnachten ist nicht nur eine Zeit des Schreckens – es gibt auch schöne heidnische Bräuche: Die Mistel war in der germanischen Mythologie ein Symbol des Glücks. Deshalb werden zu Weihnachten auch Mistelzweige unter dem Türrahmen aufgehängt. Genau dort küssen sich gerne Paare, um eine verheißungsvolle gemeinsame Zukunft heraufzubeschwören.
Am 4. Dezember, dem Namenstag der Heiligen Barbara, werden Obstzweige abgeschnitten und in eine Vase gestellt. Blühen am Heiligen Abend alle „Barbarazweige“, darf man für das neue Jahr großes Glück erwarten.

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#4Österreichische Rezepte – Weihnachtsgebäck

Vanillekipferl
Eine der bekanntesten und traditionellsten Weihnachtsbäckereien in Österreich.

160 g Butter
50 g Staubzucker (Puderzucker)
70 g gebriebene Walnüsse
200 g Mehl
3 EL Vanillezucker

Zubereitung: Gesiebtes Mehl, Staubzucker und Butter zu einem glatten Teig verkneten, die Walnüsse rasch einarbeiten, eine Rolle formen und ca. 30 Minuten kühl rasten lassen. Aus dem Teig Kugeln formen, daraus kleine Rollen mit verjüngten Enden rollen und zu Kipferln formen. Auf das Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen bei mittlerer Hitze (ca. 200 °C) rund 10 Min. backen. Noch warm vom Blech nehmen und im Zuckergemisch wälzen.
Zubereitungszeit: 60 min , Portionen: ca. 2 Bleche

Kletzenbrot:
Kletzen sind getrocknete Mostbirnen, die traditionell in einem „Dörrhäusl“ getrocknet wurden und im Mostviertel in Form dieses Brotes zum Advent dazugehören.
Vorteig

30 g aktiver Sauerteig
80 g Roggenmehl
100 ml lauwarmes Wasser

Früchtemischung

100 g Kletzen
100 g Dörrzwetschken
100 g getrocknete Feigen
100 g Datteln
2 EL Honig
4 cl Rum
70 ml Wasser warm

Zutaten am Backtag

Früchtemischung
Vorteig
200 g Roggenmehl
100 g Weizenmehl
80-100 ml Wasser
100 g geriebene Äpfel
100 g gehackte Nüsse
3 g Hefe
1 TL Salz

Zubereitung:
Am Vorabend
Vorteig: Alle Zutaten für den Vorteig zu einem homogenen Teig vermischen, abdecken und über Nacht an einem warmen Ort stehen lassen (Schüssel groß genug wählen, da der Teig sein Volumen verdoppelt).
Früchtemischung: Alle Trockenfrüchte klein schneiden und mit Honig, Rum und warmem Wasser vermischen. Abgedeckt über Nacht durchziehen lassen.
Am Backtag
Hefe in ca. 100 ml lauwarmem Wasser auflösen. Mehl, Salz, Vorteig und Hefe-Wassermischung zu einem homogenen Teig verrühren. Die restlichen Zutaten einarbeiten. Den Teig ca. 1 Stunde abgedeckt ruhen lassen. Anschließend diesen mit Mehl bestäuben und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Striezel formen. Den Teig in eine mit Backpapier ausgekleidete Kastenform oder in ein Gärkörbchen legen und 3-6 Stde. (je nach Temperatur) gehen lassen, bis der Teig an der Oberfläche Risse bekommt. Backofen auf 180 Grad Heißluft vorheizen. Ca. 60 Minuten backen.

Linzer Augen:
Linzer Augen sind wohl eine der bekanntesten und traditionellsten Weihnachtsgebäcke in Österreich.
110 g Staubzucker (Puderzucker)

220 g Butter
300 g Mehl
1 Ei
1 EL Vanillezucker
Zitronenschale
Aprikosen- oder Johannisbeermarmelade
Staubzucker zum Bestreuen

Zubereitung:
Die kalte Butter in kleine Stücke schneiden, mit dem Mehl verbröseln. Zucker, Ei, Vanillezucker und geriebene Zitronenschale beigeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Mind. eine halbe Stunde kühl ruhen lassen. Den Teig anschließend ca. 3 mm dick ausrollen, mit einem gezackten Ausstecher Scheiben ausstechen. Die Hälfte der Scheiben mit Löchern versehen (Spezialausstecher oder kleinen Ausstecher verwenden). Scheiben auf Backblech legen, im vorgeheizten Ofen bei 200 °C ca. 10 Minuten goldgelb backen. Nach dem Backen die Unterteile mit Marmelade bestreichen, Oberteile aufsetzen, mit Staubzucker (Puderzucker) bestreuen. Portionen: ca. 25 Stück
Tipp: Wie jedes Kleingebäck aus Mürbteig bedürfen auch Linzer Augen einer Lagerzeit von ca. 14 Tagen bis diese mürb sind. Empfehlenswert ist dabei eine Lagerung in verschlossenen Metallschachteln.

Wien Tourismus-Christian Stemper

#4Christkindlmärkte

Die Zeit bis zum Weihnachtsfest ist eine Zeit der Romantik und Idylle. Und damit perfekt geeignet für eine vorweihnachtliche Entdeckungsreise zu den schönsten Weihnachtsmärkten. Traumhaft geschmückte Stadtzentren, der Duft nach Glühwein und Keksen und unvergleichbare Weihnachts- und Christkindlmärkte erwarten Sie! Schauen Sie einmal bei unseren Adventreisen für kleine Gruppen ob etwas für Sie dabei ist!

INNSBRUCK

50 Jahre Christkindlmarkt in der Innsbrucker Altstadt
Bereits im 17. Jahrhundert fanden im Herzen von Innsbruck Vorläufer des Christkindlmarkts statt. So wie wir den Markt heute kennen, gibt es ihn aber erst seit 1973. Die Altstadt verwandelt sich dabei in ein Paradies für Weihnachtsfans: Rund um den stattlichen Christbaum reihen sich Verkaufsstände für heimisches Kunsthandwerk und traditionelle Spezialitäten. Das bunte Treiben wird von einem stimmungsvollen Rahmenprogramm begleitet.
Vom 15. November bis 23. Dezember 2023 täglich von 11:00 bis 21:00 Uhr geöffnet.

LUMAGICA Innsbruck: Eine magische Reise durch die Zeit
Zu einem buchstäblich erhellenden Spaziergang lädt LUMAGICA Innsbruck im Hofgarten ein – zum bereits vierten Mal in Folge. Nach der Reise um die Welt im vergangenen Jahr eröffnet der magische Lichterpark heuer eine
„Reise durch die Zeit“.
Von 18.11.2023 Bis 28.01.2024 Montag – Sonntag von 17:00 – 21:00 Uhr letzter Einlass: 19:30 Uhr Geschlossen am 24.12.2023

Unser TIPP: Weihnachtliche Wanderung durch Innsbruck
Alle sieben Christkindlmärkte Innsbrucks: Unser Vorschlag wird zur vorweihnachtlichen Stadterkundung. Er beinhaltet:
– den kuscheligen Christkindlmarkt mit Aussicht auf der Hungerburg
– und besinnliches Ambiente im Stadtteil St. Nikolaus
– den Familien-Christkindlmarkt am Marktplatz
– den traditionellen Christkindlmarkt vor dem Goldenen Dachl
– den modern funkelnden Adventmarkt in der Maria-Theresien-Straße
– Weihnachtszauber im hübschen Bezirk Wilten
– Kaiserweihnacht am Bergisel

WIEN

Christkindlmarkt Wien
Wenn die vielen Einkaufsstraßen und Adventmärkte Wien in der Vorweihnachtszeit erleuchten, strahlt ein Ort ganz besonders schön: Der Wiener Christkindlmarkt gilt als einer der schönsten und größten Weihnachtsmärkte Europas.
10. November bis 26. Dezember 2023 10.00 bis 22.00 Uhr | 24. Dezember 2023: 10.00 bis 18.30 Uhr

Weihnachtsmarkt Schloss Schönbrunn
In der Adventszeit verwandelt sich der Ehrenhof vor dem Schloss Schönbrunn in ein weihnachtliches Paradies für Groß und Klein. Bei stimmungsvollen Melodien und beim Duft von gebrannten Mandeln und Punsch erleben die Besucher:innen ein unvergessliches Weihnachtserlebnis. Eine Vielfalt an Aussteller:innen aus Österreich und den Nachbarländern bietet traditionelles und qualitativ hochwertiges Kunsthandwerk, einzigartige Weihnachtsdekoration, nostalgisches Spielzeug uvm an.
18. November bis 23. Dezember täglich 10:00 bis 21:00 Uhr | 18. November (Illuminierung Christbaum) 17:00 Uhr | 24. Dezember 10:00 bis 16:00 Uhr | 25. Dezember bis 4. Jänner 10:00 bis 18:00 Uhr

SALZBURG

Salzburger Christkindlmarkt am Dom- und Residenzplatz
Der historische Salzburger Christkindlmarkt am Dom- und Residenzplatz ist einer der schönsten und ältesten Adventmärkte der Welt. Seine einmalige Lage mitten im Weltkulturerbe Altstadt Salzburg, die traditionellen Verkaufsstände und seine lange Geschichte machen den Salzburger Christkindlmarkt zu etwas ganz Besonderem.
23. November 2023 – 1. Januar 2024 Montag-Donnerstag 10-20.30 Uhr Freitag 10-21 Uhr Samstag 9-21 Uhr Sonntag+Feiertag 9-20.30 Uhr

Hellbrunner Adventsmarkt
Märchenhafter Adventmarkt vor zauberhafter Kulisse. Ein Erlebnis für Jung und Alt ist der Adventmarkt vor den Toren Salzburgs schon immer. Ab Mitte November verwandelt sich die Schlossfassade mit ihren 24 Fenstern in einen überdimensionalen Adventkalender und vor dem Lustschloss Hellbrunn entsteht ein Märchenwald aus über 700 Nadelbäumen, geschmückt mit 10.000 roten Kugeln und Lichterketten, die bei Dunkelheit das gesamte Areal in besonderem Glanz erstrahlen lassen.
23. November – 24. Dezember 2023

Unser TIPP: Zubuchbare Aktivitäten und Packages in Salzburg

GRAZ

Christkindlmarkt am Grazer Hauptplatz
Ein prachtvoller Christbaum inmitten des Grazer Hauptplatzes. Schmuckvolle duftende Weihnachtshütten, die Groß und Klein mit köstlichen Naschereien verwöhnen. Er ist Einheimischen und Touristen gleichermaßen ans Herz gewachsen – der unvergleichliche Christkindlmarkt am Grazer Hauptplatz. Vom Rathaus bis zum Christbaum erstrahlt eine stimmungsvolle magische Lichterallee. Über den weißen Dächern der Adventhütten tanzen märchenhaft weihnachtliche Lichtprojektionen. Zudem bezaubern Besucher geschmackvolle Weihnachtswaren und Kunsthandwerk.
18.11. – 23.12.2023: täglich, 10.00 – 20.00 Uhr I Gastronomie-Stände bis 22.00 Uhr 24.12.2023, 10.00 – 14.00 Uhr

Christkindlmarkt im Franziskanerviertel
Der Altgrazer Christkindlmarkt ist der älteste der Stadt. Er widmet sich ländlichen Traditionen. So stehen Kunsthandwerk, Thüringer Christbaumschmuck, sowie Produkte aus den steirischen GenussRegionen im Mittelpunkt. Kinderaugen fangen zu funkeln an, wenn sie heuer wieder das Karussell am Franziskanerplatz erblicken und eine Runde damit drehen dürfen.
Öffnungszeiten: 18.11. – 23.12.2023 Täglich, 10.00 – 19.00 Uhr I Gastronomie: 12.00 – 22.00 Uhr

Sie haben Lust bekommen, in der Vorweihnachtszeit zu verreisen? Sie benötigen ein Hüttenangebot?

Unsere Experten
in unseren Büros in Wien & Düsseldorf beraten Sie sehr gerne persönlich:

Für Kunden aus Deutschland:
Mondial Reisen und Hotelreservierungs GmbH
Münsterstraße 248, 40470 Düsseldorf
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